Finden Sie heraus, welche unserer historischen Sehenswürdigkeiten einen Besuch wert sind.
Das Rathaus, übrigens das einzige barocke Rathaus im Landkreis, weist eine sehr wechselvolle Geschichte auf. Nachdem die Schweden 1632 den Markt Grafing und sein damaliges Rathaus zerstört und niedergebrannt hatten, erwarb die Grafinger Bürgerschaft die Brandstätte der ehemaligen Taverne des Klosters Beyharting.
"St. Leonhard auf dem Felde" wurde um 1300 im gotischen Stil erbaut und ist somit das älteste in seiner Bausubstanz erhaltene Bauwerk von Grafing. Die ältesten der wieder freigelegten Fresken sind auf das Jahr 1408 datiert.
Der Ursprung dieses Gebäudes geht wahrscheinlich bis auf das Jahr 973 zurück. Herzog Heinrich II. von Bayern soll es damals als Landgut für seine Gemahlin errichtet haben.
In Unterelkofen, zwei Kilometer südlich des Stadtkerns von Grafing, liegt eine von Oberbayerns besterhaltenen Burgen. Das etwas versteckt liegende Schloß Elkofen ist von einem breiten und tiefen, früher wassergefüllten Graben umgeben und hat beachtliche Ausmaße.
Die Pfarrkirche St. Ägidius hat als Vorläuferin eine Kirche aus dem 9. Jahrhundert. Von diesem Bau ist allerdings nichts erhalten. Auch von der romanischen Kirche des 11./12. Jahrhunderts existieren gerade noch die Fundamente des Turms.
Als kunstgeschichtliches Kleinod gilt die Marktkirche zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Sie wurde 1672 von Gallus Mayr, dem Vater des Erbauers der barocken Pfarrkirche, errichtet. Die Initiative hierzu stammte von den Grafinger Bürgern, so ist sie auch in der Front der Häuser nördlich des Marktplatzes eingefügt.